
Er war sehr wichtig. Und er war sehr produktiv: Der Besuch der diesjährigen „Salone del Mobile 2026“ in der Design-Metropole Mailand. Mit einem dreiköpfigen Kreativ-Team um den Designer und Trimmings-Gesamtverantwortlichen Michael Studer wurden Produkte begutachtet, Trends gesichtet und neue Kontakte geknüpft.
Die diesjährigen Mailand-Trends sind teilweise jene, die schon seit mehreren Jahren dominieren: Dezente Grundfarben wie creme, sand, natur. Grobe, dreidimensionale Textilqualitäten. Als Akzentfarbe war Grün, ins Oliv tendierend, zu beobachten, gefolgt von Orange-Tönen mit Anteilen aus Terra- und Rost-Tönen. Die Formensprache der Polstermöbel ist meist voluminös, bodentief, sanft gerundet, organisch, mit niedrigen oder mittelhohen Rückenlehnen. Auffällig war auch der nochmals gestiegene Anteil an Outdoor-Möbeln.
Wie in Mailand üblich, galt es nicht nur, auf dem Messegelände in Rho die 1900 Aussteller aus über 30 Ländern zu begutachten. Nachmittags und abends schlossen sich zusätzliche Besuche in den zahlreichen Showrooms in der Innenstatt an. Ein solcher Messebesuch, zumal komprimiert auf nur zwei Tage, ist sowohl inspirierend, als auch strapazierend. Am Ende eines Messe-Tages zeigte der Schrittzähler dann 35.000 an.


